Ruhrfestspiele
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18.05.2012
In „Winter. Ein Roadmovie“ begeben sich Katja Riemann und Arne Jansen auf winterliche Reise
In der Uraufführung „Winter. Ein Roadmovie“ begeben sich die bekannte Schauspielerin und Sängerin Katja Riemann sowie Jazzgitarrist Arne Jansen
In der Uraufführung „Winter. Ein Roadmovie“ begeben sich die bekannte Schauspielerin und Sängerin Katja Riemann sowie Jazzgitarrist Arne Jansen gemeinsam mit Heine und Schubert auf winterliche Reise. Nach dem fulminanten Erfolg von „Friedensreich. Ein Doitschlandabend“ bei den Ruhrfestspielen 2011 stehen die beiden Ausnahmekünstler vom 19. bis 23. Mai 2012 zum zweiten Mal gemeinsam auf der Ruhrfestspielbühne.
In ihrer eigens für die Ruhrfestspiele geschaffenen Produktion trifft „Deutschland, ein Wintermärchen“ (1844) von Heinrich Heine auf den Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert (1827) nach der Lyrik von Wilhelm Müller (1823/24). Hierin beschäftigen sich Katja Riemann und Arne Jansen in Zeiten der Eurokrise mit dem Traum von Europa lange vor der EU – mit dem ganz eigenen „Roadmovie“ Heines, der Deutschland aus dem französischen Exil kommend, betrachtet: „Ein neues Lied, ein bessres Lied, o Freunde, will ich euch dichten“.
„Winter. Ein Roadmovie“ ist eine Verschmelzung von Komposition, Lied, Text und Dichtung, gespielt, gesungen und gelesen. Ein Abend, der den Zuschauer bewegt, sei es lachend, weinend oder zornig und zugleich eine Einladung zur eigenen Interpretation. Filmische Projektionen intensivieren diese einzigartige Reise auf den Spuren von Freiheit und Identität in Vergangenheit wie im Jetzt – ein echtes „Roadmovie“ eben!
Vorstellungen:
19. Mai 2012 um 19.00 Uhr 21. Mai 2012 um 20.00 Uhr
20. Mai 2012 um 15.00 Uhr 22. Mai 2012 um 20.00 Uhr
20. Mai 2012 um 18.00 Uhr 23. Mai 2012 um 20.00 Uhr
Ort:
Ruhrfestspielhaus, Kleines Theater
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16.05.2012
Zimmertheater Tübingen und Ruhrfestspiele Recklinghausen präsentieren mit „Es gibt kein Ende“ erstmals ein Stück der ukrainischen Dramatikerin Anna Jablonskaja im deutschsprachigen Raum
Mit „Es gibt kein Ende“ präsentieren die Ruhrfestspiele gemeinsam mit dem Zimmertheater Tübingen am 16. und 17. Mai 2012 eine deutschsprachige Erstaufführung im Kleinen Theater.
Mit „Es gibt kein Ende“ präsentieren die Ruhrfestspiele gemeinsam mit dem Zimmertheater Tübingen am 16. und 17. Mai 2012 eine deutschsprachige Erstaufführung im Kleinen Theater.
Am 24.01.2011 kam die aus Odessa stammende ukrainische Dramatikerin Anna Jablonskaja im Alter von 29 Jahren bei einem Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen ums Leben. Jablonskaja galt als die große Hoffnung der russischen Dramatik. Mit ihrem Stück „Es gibt kein Ende“ – Monodialoge von Anna Jablonskaja zeigt das Zimmertheater Tübingen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zum ersten Mal ein Stück von Anna Jablonskaja im deutschsprachigen Raum. Nach den Vorstellungen in Recklinghausen wird „Es gibt keine Ende“ Anfang Oktober auch in Tübingen zu sehen sein und die Spielzeit 2012/13 am Zimmertheater eröffnen.
Die Inszenierung ist der Beitrag des Zimmertheaters zum Festspielmotto der diesjährigen Ruhrfestspiele „IM OSTEN WAS NEUES. Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ und wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, und von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Regie führt Zimmertheater-Intendant Christian Schäfer, Bühne und Kostüme übernimmt Jörg Zysik, die Live-Musik steuert der Tübinger Musiker Thomas Maos bei. Übersetzt wurde das Stück von Claudia Dathe, Koordinatorin für literarisches Übersetzen am slawischen Seminar der Universität Tübingen, die auch maßgeblich an den Vorarbeiten und dem Kontakt in die Ukraine beteiligt war. Die Übersetzung wird beim Rowohlt Theater Verlag erscheinen. Es spielt das Ensemble des Zimmertheaters, erweitert durch Christine Diensberg, die bereits in den letzten beiden Ruhrfestspielengagements des Zimmertheaters dabei war.
„Die Welt enthält keine Fragen. Nur Antworten. Unsere Aufgabe ist es, zu jeder Antwort die richtige Frage zu finden“, heißt es in Anna Jablonskajas Stück. Ein Erfinder, ein Mädchen, Menschen mit bunten Haaren, aber auch Goethe und Werther, die Gesichtsmuskeln und ausgesuchte Vulkane begeben sich auf die Suche nach den richtigen Fragen. Wenn der Mensch mit grauem Haar seinen Arbeitsalltag als Verlieren von Zeit beschreibt, das Mädchen ihre Sucht Kleinbus zu fahren beichtet und Ararat und Vesuv darüber streiten, wer von beiden echte Asche oder doch nur schleimigen Auswurf spucken kann, so geraten gesicherte Weltzusammenhänge im Großen und Kleinen aus den Fugen. Gegenstände und Umgebungen treten aus ihren vertrauten Zusammenhängen heraus, Figuren nähern sich an, um gleich darauf die herkömmlichen Zeitverankerungen zu durchbrechen. In 15 ebenso prägnanten wie humorvollen Szenen entsteht ein Geflecht aus Beobachtungen, Begegnungen und Zwiegesprächen in Vergangenheit, Gegenwart und virtueller Welt, mit Anklängen an Zwetajewa, Brodsky und Goethe, eingebettet in den literarischen Kosmos Europas. Mit „Es gibt kein Ende“ setzt Anna Jablonskaja die avantgardistische Tradition des russischen Theaters fort und knüpft an den russischen Meister des Absurden, Daniil Charms, an.
Vorstellungen:
16. Mai 2012 um 20.00 Uhr
17. Mai 2012 um 18.00 Uhr
Ort:
Ruhrfestspielhaus, Kleines Theater
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Im Anschluss an die zweite Vorstellung am 17.5. findet ein Publikumsgespräch statt. Neben Regisseur Christian Schäfer, Dramaturg Michael Hanisch und Mitgliedern des Ensembles steht die ukrainische Theaterexpertin Svitlana Oleshko für Fragen zur Verfügung.
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10.05.2012
Die monumentale Koproduktion „Krieg und Frieden“ bricht mit konventionellem Erzähltheater
Mit der Koproduktion „Krieg und Frieden“ präsentieren die diesjährigen Ruhrfestspiele unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ g...
Mit der Koproduktion „Krieg und Frieden“ präsentieren die diesjährigen Ruhrfestspiele unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ gemeinsam mit dem Centraltheater Leipzig vom 10. bis 14. Mai 2012 einen Klassiker der Weltliteratur. Nach „Paris, Texas“ bei den Ruhrfestspielen 2011 ist diese Inszenierung von Tolstois Epos die zweite Zusammenarbeit mit dem Centraltheater Leipzig unter der Regie von Sebastian Hartmann. Neben festen Leipziger Ensemblemitgliedern steht erneut Heike Makatsch auf der Ruhrfestspielbühne.
Das vierzehnköpfige Schauspielensemble hat sich gemeinsam Tolstois monumentalen Stoff erarbeitet. In dieser Inszenierung gibt es weder durchgehend zugeordnete Rollen, noch eine einheitliche, durchgängige Erzählung. Aufgelöst sind zum Teil auch die Geschlechter-zuordnungen, so können Männer wie Frauen vom jeweils anderen Geschlecht dargestellt werden. Auch der Ort ist zunächst abstrakt. Zwei Platten, zwei Pole, zwischen denen alles spielt.
Hartmanns Bühnenfassung verbindet Texte, Bilder, Psychologien der Vorlage zu einer eigenen Version des Textes. Im Fokus steht die Gedankenwelt von „Krieg und Frieden“. So handelt es sich nicht um eine simple Nacherzählung eines der größten Prosawerke der Weltliteratur, vielmehr baut die Bühnenfassung immer wieder bestimmte Motive des Romans zu Szenen zusammen und verdichtet sie zu einem eigenen poetischen Zusammenhang. Dabei werden die zentralen Begriffe des Werks wie Freiheit, Zwang, Verantwortung, Zufall, Schicksal und Freier Wille in den Mittelpunkt gestellt und das Wesen der Geschichte hinterfragt: Passiert Geschichte permanent und sinnvoll oder erschließt sich der Sinn erst in der Retrospektive?
Am Bühnenbild von „Krieg und Frieden“ wirkte der Maler und Videokünstler Tilo Baumgärtel mit, einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Leipziger Schule“. Für den musikalischen Part hat die Produktion Sascha Ring (APPARAT) gewinnen können.
Es spielen:
Manolo Bertling Heike Makatsch
Susanne Böwe Hagen Oechel
Artemis Chalkidou Linda Pöppel
Manuel Harder Berndt Stübner
Matthias Hummitzsch Birgit Unterweger
Janine Kreß Cordelia Wege
Guido Lambrecht Jana Zöll
Vorstellungen:
10. Mai 2012 um 19.00 Uhr 13. Mai 2012 um 18.00 Uhr
11. Mai 2012 um 19.00 Uhr 14. Mai 2012 um 19.00 Uhr
12. Mai 2012 um 16.00 Uhr
Ort:
Ruhrfestspielhaus, Großes Haus
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30.04.2012
Eröffnung der Ruhrfestspiele mit Gogols Komödie „Der Revisor“
Unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ spiegeln die diesjährigen Ruhrfestspiele die künstlerische Vielfalt der russischen Dramatik und stellen die großen russischen...
Unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ spiegeln die diesjährigen Ruhrfestspiele die künstlerische Vielfalt der russischen Dramatik und stellen die großen russischen Autoren in den Mittelpunkt der Spielzeit. Passend zum Leitmotiv präsentieren die Ruhrfestspiele als Eröffnungspremiere gemeinsam mit dem Théâtre National du Luxembourg und dem Theater Bonn Gogols Komödie „Der Revisor“ unter der Regie von Frank Hoffmann vom 3. Mai bis 7. Mai 2012 im Großen Haus.
„Ich habe Sie zu mir gebeten, meine Herren, um Ihnen eine sehr unangenehme Nachricht mitzuteilen: zu uns kommt ein Revisor.“ So beginnt Gogols „Der Revisor“. Eine angenehme Nachricht für die Ruhrfestspielbesucher: In der Eröffnungspremiere der Ruhrfestspiele sind die bekannten Schauspieler Jevgenij Sitochin („Im Angesicht des Verbrechens“) und Bernd Michael Lade („Tatort Leipzig“) in den Hauptrollen zu erleben. Nach „Anna Karenina“ 2008 wird Bernd Michael Lade in seiner Rolle als Stadthauptmann nun zum zweiten Mal auf der Ruhrfestspielbühne stehen.
In einer kleinen russischen Provinzstadt geht das Gerücht um, ein Revisor sei in der Stadt, um inkognito nach dem Rechten zu sehen. Die Stadtoberen, allen voran der Stadthauptmann, befürchten, dass infolgedessen das ganze Ausmaß ihrer Bestechlichkeit und ihres Pflichtversäumnisses aufgedeckt wird. Irrtümlich wird der verarmte Beamte Chlestakov, der seit kurzem im lokalen Gasthaus verweilt, für den gefürchteten Regierungsinspektor gehalten. Um den vermeintlichen Revisor zu besänftigen, wird er daraufhin nach allen Regeln der Kunst umworben. Chlestakov wächst nach anfänglicher Irritation über die auffallende Gastfreundschaft bald in seine Rolle hinein und genießt die Geschenke und Annehmlichkeiten, die ihm zuteil werden. So finden bald auch Frau und Tochter des Stadthauptmanns Gefallen an ihm...
Es spielen:
Jevgenij Sitochin - Chlestakov
Bernd Michael Lade - Stadthauptmann
Tatjana Pasztor - Anna
Larisa Faber - Marja
Rolf Mautz - Richter
Georg Marin - Kurator
Georg Luibl - Bobcinskij
Jean-Paul Maes - Dobcinskij
Steve Karier - Postmeister
Marc Baum - Osip
Raoul Schlechter - Polizeipräfekt/Zimmerkellner
Vorstellungen:
3. Mai 2012 um 19.30 Uhr 5. Mai 2012 um 19.00 Uhr
4. Mai 2012 um 20.00 Uhr 6. Mai 2012 um 18.00 Uhr
5. Mai 2012 um 15.00 Uhr 7. Mai 2012 um 20.00 Uhr
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24.04.2012
Kulturvolksfest am 1. Mai
Auch in diesem Jahr lockt das traditionelle Kulturvolksfest am 1. Mai wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern auf den Grünen Hügel in Recklinghausen. In und um das Ruhrfestspielhaus erwartet die Besucher ein unterhaltsames ...
Auch in diesem Jahr lockt das traditionelle Kulturvolksfest am 1. Mai wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern auf den Grünen Hügel in Recklinghausen. In und um das Ruhrfestspielhaus erwartet die Besucher ein unterhaltsames und vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie.
Um 12.00 Uhr startet das Programm mit der traditionellen DGB-Kundgebung auf der Musikbühne an der Wiese Dorstener Straße. Die Mai-Rede hält Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Wolfgang Pantförder werden die 66. Ruhrfestspiele offiziell eröffnet.
Im Kleinen Theater präsentieren die Mini-Sinfos, das Jugendsinfonieorchester und die Neue Philharmonie Westfalen ein musikalisches Programm von Klassik bis Jazz und die Band Wildes Holz begeistert mit wilden Blockflöten-Sounds.
Im Theaterzelt sorgt das Kreativzentrum Vest mit Jonglage und Tanz für „Panik im Pott“, während Anny Hartmann, Sarah Hakenberg und Ingo Börchers im Kabarettprogramm mal spitzzüngig, mal amüsant den gesellschaftlichen und politischen Status Quo analysieren.
Auf der Musikbühne an der Dorstener Straße gibt es ordentlich was auf die Ohren: Sputnik, Hazy View, Fabian und das Stromorchester, Christiane Hagedorn und Band, Fools on the Hill, APM und Mathes Fechner and the Fabulous Guitar Gangsters bieten erstklassige Musik von Rock und Pop über Blues und Jazz bis hin zu Folk und Evergreens.
Im Kuppelzelt wird Non Stop erfindungsreich gebastelt und gebaut (Circlou), über die Liebe erzählt und gesungen (Teatro Due Mondi), erstklassig jongliert (Cirqu´ Oui) und mit Elementen des klassischen Schauspiels und der Commedia dell´Art originell geschauspielert (Nakupelle).
Auf der Mittleren Wiese hinter dem Ruhrfestspielhaus machen wir Kinder stark! 2003 erzielte Nia Künzer das Golden Goal bei der Fußballweltmeisterschaft, seit 2009 ist sie Botschafterin der Kampagne „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Neben einer Spielbühne und verschiedenen Mitmachstationen gibt es im Info-Zelt Tipps und Ratschläge zur frühen Suchtvorbeugung.
Darüber hinaus präsentieren sich die DGB-Mitgliedsgewerkschaften sowie verschiedene Vereine und Initiativen mit Info-Ständen und Veranstaltungsbeiträgen auf dem Grünen Hügel.
Und überall und nirgends begegnen den Besuchern schräge Figuren, ob Ketten rasselnd wie Tukkers-Connexion, rattenscharf musizierend wie die abgefahrene Rattengang Paspartout oder Auge werfend wie Zirkus Sauresani.
Für das leibliche Wohl sorgen internationale Spezialitäten und Leckereien aus der heimischen Küche rund um das Ruhrfestspielhaus.
Von der „Vestischen“ ist zwischen Recklinghausen Hauptbahnhof bzw. Kreishaus und dem Ruhrfestspielhaus ab ca. 10.30 Uhr ein Bus-Pendel-Verkehr eingerichtet.
Das komplette Programm finden Sie in der Maizeitung auf unserer Internetseite www.ruhrfestspiele.de unter Publikationen (Startseite oben).
Bildmaterial zum Programm finden Sie in unserem Pressebereich/Bildarchiv unter www.ruhrfestspiele.de/presse/bildarchiv/bildarchiv_auflistung.php (Stadtgarten, Kulturvolksfest am 1. Mai).
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12.03.2012
Aufsichtsratssitzung der Ruhrfestspiele am 9.3.2012
Die Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Wolfgang Pantförder (Stadt Recklinghausen) und Claus Matecki (DGB) folgten im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der Ruhrfestspiele am 9. März 2012 gemeinsam m...
Die Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Wolfgang Pantförder (Stadt Recklinghausen) und Claus Matecki (DGB) folgten im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der Ruhrfestspiele am 9. März 2012 gemeinsam mit weiteren Aufsichtsratsmitgliedern den Ausführungen von Festspielleiter Frank Hoffmann zum aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Festspiele 2012. Thematisiert wurden in diesem Zusammenhang die vorgenommenen Veränderungen im Programm seit der vergangenen Aufsichtsratssitzung im November 2011.
Einen besonderen Stellenwert nahm in der Sitzung die Frage der Kooperation mit den Schulen der Region ein. Kulturstaatssekretär Klaus Schäfer lobte die Zusammenarbeit der Ruhrfestspiele mit Schulen des Kreises und die Einbeziehung von jugendgerechten Projekten. Dazu zählen beispielsweise eine gemeinsame Aktion der RWE und der Festspiele für weiterführende Schulen mit einer Auswahl von Vorstellungen im FRiNGE Programm, die Beteiligung der Ruhrfestspiele an der Initiative „Kulturrucksack“ der Stadt Recklinghausen und IG BCE für Schüler, aber auch die Unterstützung von engagierten Projekten der Schulen, beispielsweise eine von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Petrinum konzipierte Plakatausstellung zu früheren Ruhrfestspielen.
Der Aufsichtsrat befasste sich außerdem mit dem Jahresabschluss per 31.12.2011. Der von Verwaltungsdirektor Reinhard Strehlau vorgelegte und von Wirtschaftsprüfer Dr. Schröder testierte Jahresabschluss weist bei einem Umsatz von 6.739.700 Euro einen Jahresüberschuss von 45.600 Euro aus.
Im Rückblick auf die Festspiele 2011 unter dem Motto „In die Zeit gefallen: SCHILLER“ lobte Kulturstaatssekretär Klaus Schäfer das hervorragende Ergebnis der Ruhrfestspiele und die mehr als 81.000 verkauften Tickets in der letzten Saison.
Im Namen des Aufsichtsrates dankte der Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeister der Stadt Recklinghausen Wolfgang Pantförder dem Ruhrfestspielteam und allen Mitarbeitern für die erfolgreiche Spielzeit 2011.
Auch für die Spielzeit 2012 unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ hoffen die Ruhrfestspiele bereits auf ein positives Ergebnis. Die zu diesem Zeitpunkt verkauften bzw. reservierten 61.343 Karten lassen erwarten, dass die angestrebten Ziele erreicht werden und die kalkulierten Einnahmen realisiert werden können.
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09.03.2012
Heike Makatsch steht in der monumentalen Produktion „Krieg und Frieden“ auf der Ruhrfestspielbühne
Nach ihrem Theaterdebüt in „Paris, Texas“ bei den Ruhrfestspielen 2011 wird die berühmte Schauspielerin Heike Makatsch erneut unter der Regie von Sebastian Hartmann auf der Ruhrfestspielbühne stehen: in der...
Nach ihrem Theaterdebüt in „Paris, Texas“ bei den Ruhrfestspielen 2011 wird die berühmte Schauspielerin Heike Makatsch erneut unter der Regie von Sebastian Hartmann auf der Ruhrfestspielbühne stehen: in der monumentalen Inszenierung von Tolstois „Krieg und Frieden“ . „Krieg und Frieden“ ist die zweite Zusammenarbeit der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit dem Centraltheater Leipzig unter Intendant Sebastian Hartmann.
Leo Tolstois Klassiker der Weltliteratur „Krieg und Frieden“ darf bei den diesjährigen Ruhrfestspielen unter dem Motto „IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft“ nicht fehlen. Das Monumentalepos zeichnet auf über anderthalb Tausend Seiten ein Porträt Russlands zwischen 1805 und 1812 und verknüpft dabei geschickt die Einzelschicksale zweier Adelsfamilien mit weltgeschichtlichen Großereignissen. Anhand der Lebenslinien der russischen Adeligen Pierre und Andrej sowie der verarmten Adelstochter Natascha illustriert Tolstoi die politischen wie gesellschaftlichen Strömungen Russlands zur Zeit der napoleonischen Kriege.
Regisseur Sebastian Hartmann hat bereits 2010 mit „Der Zauberberg“ gezeigt, was er aus epochalen Romanen für das Theater herauszuholen vermag: „Überraschend kurzweilig, kurioserweise auch sehr lustig und bemerkenswert aktionsreich.“ (Die WELT). Das macht neugierig auf seine Interpretation des russischen Monumentalepos „Krieg und Frieden“.
Vorstellungen:
10. Mai 2012 um 19.00 Uhr 13. Mai 2012 um 18.00 Uhr
11. Mai 2012 um 19.00 Uhr 14. Mai 2012 um 19.00 Uhr
12. Mai 2012 um 16.00 Uhr
Karten:
Kartenstelle der Ruhrfestspiele, Martinistr. 28, 45657 Recklinghausen
Telefon: 02361/92180, E-Mail: kartenstelle@ruhrfestspiele.de.
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18.01.2012
Ruhrfestspiele 2012 – IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
unter dem Motto IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft spiegeln die Ruhrfestspiele...
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
unter dem Motto IM OSTEN WAS NEUES: Von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft spiegeln die Ruhrfestspiele vom 1. Mai bis 16. Juni 2012 die überzeugende künstlerische Vielfalt russischer Dramatik. Die bedeutendsten russischen Autoren werden in herausragenden Inszenierungen vorgestellt: Gogol, Puschkin und Tschechow, Dostojewski, Tolstoi und Bulgakow. Heitere Verwechslungskomödien, melancholische Liebesgeschichten und historische Epen stehen ebenso auf dem Programm wie bissige Gesellschaftskritik und die Verhandlung politischer Grundsatzfragen. Das russische Theater eröffnet damit einen einzigartigen Blick in die sprichwörtliche „russische Seele“.
Eröffnet werden die Ruhrfestspiele mit Gogols entlarvender Gesellschaftskomödie „Der Revisor“ (mit Jevgenij Sitochin und Bernd Michael Lade), es folgen Klassiker wie Tolstois „Krieg und Frieden“, Tschechows „Der Kirschgarten“ (mit Barbara Nüsse), „Die Möwe“ (mit Corinna Harfouch), „Onkel Wanja“ (mit Ulrich Matthes) und eine verrückt-musikalische Version seines „schwedischen Zündholzes“, Bulgakows „Der Meister und Margarita“ (inszeniert von Theatermagier Simon McBurney), Dostojewskis „Der Großinquisitor“ (interpretiert von Weltregisseur Patrice Chéreau) und Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“. Das international gefeierte Ballett aus St. Petersburg zeigt mit „Onegin“ hochkarätiges Tanztheater, die artistischen Produktionen „Areja“ und „Donka – A Letter to Chekhov" präsentieren eine magische Verbindung aus Akrobatik und Poesie. Mit allen Sinnen erlebbar wird Tschaikowskis Sinfonie Nr. 5 durch groß projizierte Bildimpressionen aus Russland von Tobias Melle. Einblicke in die russische Mentalität bieten neue Stimmen in unserer prominenten Lesereihe wie Günter Lamprecht, Claudia Amm, Christian Berkel und Thomas Thieme. Wladimir Kaminer entführt in die Tiefen der russischen Literatur und lädt zu einem weiteren Kultur-Import aus Eurasien ein: der Russendisko.
Einen Blick in die „deutsche Seele“ eröffnen Katja Riemann und Arne Jansen mit ihrem musikalischen Abend „Winter. Ein Roadmovie“. Gefeiert und von der Kritik hoch gelobt ein weiteres Highlight: Botho Strauß’ „Groß und Klein“ in einer Koproduktion der Ruhrfestspiele. Noch nie habe man Hollywood-Star Cate Blanchett „so überwältigend und ausdrucksvoll gesehen“, schwärmen Kritiker nach der Premiere in Sydney. Dank ihrer Präsenz wird die Ruhrfestspielbühne im Mai und Juni erneut zur „World Stage“ – zur Weltbühne! Cate Blanchett war schon einmal als Regisseurin in Recklinghausen. Damals ist die Idee zu dieser internationalen Koproduktion entstanden.
Darüber hinaus zeigen neun Uraufführungen spannende Strömungen aktueller europäischer Dramatik. Darunter ein neu entdecktes Stück von George Tabori. Schlagfertige Kabarettisten rechnen ab mit der aktuellen Politik und dem vermeintlichen Fortschritt in Technik und Gesellschaft. Eine eigene zauberhafte Welt für Kinder kreieren Nicole & Martin aus Musik, Gesang, Schauspiel und Artistik im White Tent, dem weißen Igluzelt im Stadtgarten. „Verdamp lang her“ ist es, dass die Kölschrockband BAP zuletzt den grünen Hügel rockte. 2012 wird ihr Konzert krönender Abschluss der Ruhrfestspiele!
Auch das FRiNGE Festival wird in diesem Jahr größer, bunter und frecher! Insgesamt 24 Ensembles präsentieren in den drei FRiNGE-Wochen vom 22. Mai bis 9. Juni täglich bis zu acht Vorstellungen. Mit 122 Aufführungen plus zusätzlichen Open Air-Veranstaltungen hat sich die bisherige Anzahl der Darbietungen im schrägen Festival verdoppelt! Erstmals bestand für Künstler und freie Theater aus aller Welt und verschiedenster Genres die Möglichkeit, sich für das kommende FRiNGE Festival zu bewerben. Von den 120 Bewerbungen aus 27 Ländern wählte eine Jury aus renommierten Theaterkennern zwölf internationale Produktionen aus, die zusätzlich gezeigt werden – in einer Kneipe, Open Air und in einer imposanten neuen Spielstätte: dem Kuppelzelt im Stadtgarten. Unter der riesigen Zeltkuppel werden drei Bühnen abwechselnd mit spannenden FRiNGE-Produktionen bespielt – Theater mit Multiplex-Charakter.
Mit 80 Produktionen und 266 Aufführungen in zwölf Spielstätten plus Open Air- Veranstaltungen sind die Ruhrfestspiele 2012 so präsent wie nie zuvor!
Weitere Informationen zum Programm der Ruhrfestspiele und zum FRiNGE Festival erhalten Sie in der Pressemappe (unter Presse) sowie in den beiden Programmbroschüren (unter Publikationen), die auf unserer Internetseite www.ruhrfestspiele.de zum Download bereit gestellt sind. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Programmhefte und die Pressemappe postalisch zu. Bildmaterial finden Sie unter www.ruhrfestspiele.de (Presse/Bildarchiv).
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